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Die Abteilung

Die medizinische Psychologie und medizinische Soziologie repräsentieren rasch wachsende, interdisziplinäre Forschungsfelder, in denen es um das Zusammenwirken psychologischer Prozesse, soziologischer Strukturen und biomedizinischer Mechanismen in der Entstehung, der Aufrechterhaltung und in der Behandlung von Organerkrankungen geht. Im Bochumer Institut verfolgen wir dabei eine enge Verzahnung grundlagenwissen-schaftlicher und klinisch angewandter Fragestellungen mit Schwerpunkten in den Bereichen Schmerzforschung und Psychoonkologie. "Psychology in depth" und "Psychology meets Neuroscience" sind zwei aktuelle Forschungsschwerpunkte, die unsere traditionell klinischen Studien auf experimenteller Ebene ergänzen.

In der Lehre stellen wir neben Anatomie, Physiologie und Biochemie das vierte vorklinische Fach im Studium der Medizin und sind Wahlfach im B.Sc und M.Sc Programm des Psychologiestudiums. In Vorlesungen im ersten und zweiten Semester geht es darum, die Bedeutung psychologischer und soziologischer Einflüsse im Verlauf von Organerkrankungen kennen zu lernen, die Vorlesung begleitenden Seminaren fördern das vertiefte Verstehen dieser Zusammen-hänge und in den Kursen geht es darum, ein Übungsfeld für aktives Probe-handeln zur Verfügung zu stellen. Ziel ist die Optimierung der medizinischen Behandlung über eine professionelle ärztliche Gesprächsführung, die auf Erkenntnissen moderner kommunikationswissenschaftlicher Befunde beruht. Das Bochumer Institut verfügt darüber hinaus über eine Forschungsambulanz für Psychotherapie, in der die postgraduale Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten möglich ist. Die Psychotherapie-Ambulanz wendet sich vor allem an Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen sowie an Patienten mit einer Krebserkrankung.